Juni 24, 2025 | Aktuell, Allgemein, Der Bund heute, Fahrten, Jubiläen, Jubiläumsfahrten, Spargelfahrten, Veranstaltungen
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ und „In dir ist Freude“ – so ließ Organistin Alice Humbert die Orgel am Nachmittag in der Feldsteinkirche Meuchefitz jubeln. Mit Blick auf einen der seltenen Taufengel und den barocken Kanzelaltar sangen wir kräftig mit. Unsere Freude begann schon am Morgen beim Treffen am Kurpark! Herzliche Begrüßungen! Gemeinsam freuten wir uns auf einen Tag in der wunderbaren Natur- und Kulturlandschaft des Wendlands!
Was waren wir wieder für Glückspilze! Bei Traumwetter durften wir bei und mit lieben Menschen in einer ganz besonderen Region sein! Wie viel Glück wir hatten, erlebten wir einen Tag später am Sonntag, als kräftige Schauer herniedergingen und in meinem Garten wunderschön blühende Rosen zerfetzten. Aber mit Glück meine ich nicht nur das Wetter. Glücksmomente wurden uns von Menschen, der Natur und der Kultur bereitet! Wir haben sie mitgenommen in unseren Alltag, in uns abgespeichert, und wir geben das Glück weiter! Lange dürfen wir von diesem einmaligen Tag zehren.
Herzlich wurden wir in Jameln auf dem Rundlingsplatz unter den schattenspendenden Kastanien von Ilka Burkhardt-Liebig und Adrian Greenwood vom Rundlingsverein empfangen. 1 ½ Stunden genossen wir diese besondere Atmosphäre der Abgeschiedenheit und der Ruhe, beeindruckt von prächtigen Niederdeutschen Hallenhäusern beim Rundgang und zum Abschluss bei Ilka und Adrian.
Wie viel Interessantes über Jameln, Rundlinge, Zwei-, Drei und Vierständerhäuser haben wir erfahren! Nachdem wir Ilkas hübschen Garten bewundert hatten, war die Diele im 100-Taler-Haus ein Höhepunkt: die Verbindung von alt und modern! Adrian wartete mit einigen Überraschungen auf und demonstrierte uns, wie schief das Haus ist. Bereitwillig beantworteten Ilka und Adrian unsere vielen Fragen. Noch lange hätten wir verweilen können! Mit einer Spende für den Rundlingsverein, dessen Arbeit uns sehr am Herzen liegt, bedankten wir uns für diesen einmaligen Vormittag.
In Dangenstorf lockte das köstliche Spargelessen – zum 17. Mal durften wir die herzliche Gastfreundschaft der Familie Rieger genießen. Lebhafte Gespräche vereinten uns! Erfüllt von den Erlebnissen des Vormittags und voller Erwartung auf den Nachmittag, gedachten wir unseres hundertjährigen Jubiläums!
Der nächste Höhepunkt wartete in Meuchefitz auf uns! Auf der Fahrt über Lüchow erinnerten wir uns beim Anblick des weithin sichtbaren mächtigen 42 m hohen Kirchturms der dreischiffigen Backsteinkirche St. Marien zu Plate aus der Hochgotik dankbar und glücklich an die beeindruckende Andacht und Besichtigung im Vorjahr. Wir freuten uns auf die kommende besinnliche Stunde!
Am Eingang der Feldsteinkirche Meuchefitz erwartete uns Pastor Bernd Paul und überreichte jedem ein Gesangbuch und eine Broschüre über die Kirche. Wir fühlten uns gleich willkommen! Taufengel, Kanzelaltar und das Marientod-Relief, das ursprünglich in der Kirche in Küsten stand, zogen uns in den Bann bei der beglückenden Andacht, die Organistin Alice Humbert einleitete. Durch die sehr persönlichen Worte von Pastor Paul, Lesung und Ansprache, das gemeinsame Sprechen des Psalms und das gemeinsame Singen von wohl vertrauten Liedern entstand ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Dass ich in dieser Umgebung unter dem Taufengel unseren Dank und unsere Verbundenheit ausdrücken durfte, hat mich sehr beglückt. Gerne haben wir für den Erhalt der Kirche und der Orgel, auf der uns Alice Humbert mit mehreren Orgelstücken erfreute, eine Spende überreicht.
„Großer Gott wir loben dich“ und „Nun danket alle Gott“ – voller Dankbarkeit für diesen wunderbaren Tag und mit großer Freude sangen wir. Freude, Dank und Lob verkörpern die alten Kirchenlieder, die wir in dieser besinnlichen und fröhlichen Stunde gesungen haben, die mit dem Segen und dem gemeinsamen Vaterunser endete. Mit Fotos und herzlichen Gesprächen verabschiedeten wir uns nach Satemin, wo in der uns bekannten Umgebung der malerischen Vierständerhäuser von 1850 unser Ausklang bei Kaffee und Kuchen unter dem Sonnensegel im „Markthof Satemin“ den letzten Höhepunkte des Tages bescherte. Auch hier ein herzliches Wiedersehen mit Frau Mewes und Herrn v. Ummeren! Es fiel uns schwer, von hier Abschied zu nehmen!
Natur, Kultur und Geselligkeit – unser Motto hat sich wieder voll erfüllt: mit zwei kulturellen Höhepunkten sowie Zeit für unser geselliges Beisammensein beim Spargelessen und beim Ausklang im Rundling Satemin. Strahlender Sonnenschein, eine wunderschöne Landschaft, Felder mit Klatschmohn und Kornblumen an den Rändern, Wälder mit frischem Grün, Blütenpracht und Vogelgezwitscher begleiteten uns den ganzen Tag. „Nun danket alle Gott“ – eine Fahrt, wie sie unseres 100-jährigen Jubiläums würdig ist!
So dankbar und begeistert, habe ich den Termin für unsere 18. Spargelfahrt für Sonnabend, d. 13. Juni 2026, reserviert. Es lohnt sich bestimmt wieder! Bitte seien Sie dabei!
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen schönen und ereignisreichen Sommer
Eure und Ihre Luise Reinhardt-Drischler
Lüneburg, den 16. Juni 2025
Juni 2, 2025 | Aktuell, Allgemein, Der Bund heute, Jubiläen, Mitteilungen, Spargelfahrten
Liebe Mitglieder!
Liebe Freunde unseres Bundes!
Mit Freude teile ich Euch und Ihnen mit, dass die Mitteilungen 2025 vor ein paar Tagen erschienen sind. So können sich alle durch den Vorbericht auf die 17. Spargelfahrt am Sonnabend, d. 14. Juni 2025, einstimmen. Das Programm ist für alle Altersgruppen interessant! Höhepunkte werden der Besuch des 100-Taler-Hauses von 1681 im Rundling Jameln und der Rundlinge Küsten und Meuchefitz mit ihren Kirchen außerhalb des Rundlings mit einer kleinen Andacht sein. Das Spargelessen in Dangenstorf und das Kaffeetrinken im Rundling Satemin ermöglichen uns einen schönen Gedankenaustausch. Ich freue mich über die Anmeldungen, die bereits zu dieser abwechslungsreichen Fahrt eingegangen sind. Für noch Unentschlossene: bitte nicht zu lange mit der Anmeldung warten!
Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich, auch im Namen von Vorstand und Beirat, viel Freude an der 87. Ausgabe unserer Mitteilungen, in der wir auf 90 Farbseiten mit vielen Fotos über unsere Aktivitäten, aus dem Schulleben und dem Mitglieder- und Kollegenkreis berichten. Besonderes Interesse werden der Rückblick auf unser 75-jähriges Jubiläum im Jahr 2001, die Nachrufe für unsere Kollegen Edda Ullrich und Peter Böhme, der Bericht vom Workshop der Bigband in Clamart sowie Berichte über Klassentreffen finden. Impressionen lassen das Jahr 2024 noch einmal Revue passieren, einführende Berichte wecken Interesse an unseren geplanten Veranstaltungen, Rechenschafts- und Kassenbericht informieren über die Situation des Bundes. Mögen Texte und Fotos Ihnen Freude bereiten! Mögen dabei schöne Erinnerungen lebendig werden! Mögen Fotos mit Lüneburg-Motiven Sie zu einer Reise zu einer Veranstaltung animieren!
Wir freuen uns, von Ihnen und Euch zu hören, denn für unseren Zusammenhalt sind neben dem Besuch unserer Treffen und Fahrten telefonische und schriftliche Kontakte wichtig. Wenn Sie als Nichtmitglied Interesse an unseren Mitteilungen haben, wenden Sie sich bitte an mich. Vielleicht möchten Sie Mitglied werden; es besteht u.a. die Möglichkeit, die Beitrittserklärung hier herunterzuladen.
Liebe Mitglieder, liebe Freunde unseres Bundes! In dieser herrlichen Frühsommerzeit wünschen wir Euch und Ihnen viel Freude! Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen – vielleicht bei der Spargelfahrt am Sonnabend, d. 14. Juni 2025, Treffpunkt am Kurpark um 09.30 Uhr oder beim Stammtisch am Dienstag, d. 10. Juni 2025, sowie am 08. Juli 2025 jeweils ab 15.30 Uhr!
Mit herzlichen Grüßen
Eure und Ihre Luise Reinhardt-Drischler
Lüneburg, den 29. Mai 2025
Mai 6, 2025 | Aktuell, Allgemein, Der Bund heute, Fahrten, Jubiläen, Jubiläumsfahrten, Spargelfahrten, Veranstaltungen
Liebe Mitglieder, liebe Freunde unseres Bundes!
Heute möchte ich Ihnen Lust auf unser Sommerprogramm machen! Blütenpracht und Vogelgezwitscher locken uns zu Aktivitäten nach draußen!
Zu unserer 17. Spargelfahrt ins Wendland am Sonnabend, dem 14. Juni 2025 lade ich Sie und Euch sehr herzlich ein.
Die Fahrt startet in unserem ersten Jubiläumsjahr mit einem Highlight. Die Vorsitzende des Rundlingsvereins Ilka Burkhardt-Liebig und ihr Mann Adrian Greenwood, bis vor kurzem Vorstandsmitglied des Vereins, führen uns im Rundling Jameln mit drei der ältesten Zweiständerhäuser im Wendland. Ich bin sehr dankbar, dass Ilka und Adrian sich Zeit für uns nehmen und uns sogar ihr Haus zeigen, das sog. „100-Taler-Haus“, ein Zweiständerhaus von 1681! Es ist zugleich Sitz des Rundlingsvereins.
Bereits bei unserer 8. Spargelfahrt „Rundlinge als Weltkulturerbe“ im Mai 2014 haben uns die beiden durch die Rundlinge Dolgow und Klennow geführt. Mit ihrem Vortrag „Kulturlandschaft Rundlinge im Wendland – Ein Welterbekandidat“ vertiefte Ilka Burkhardt-Liebig die Eindrücke anhand von Lichtbildern, darunter besonders aussagefähigen Luftbildaufnahmen. Sicher werden wir erfahren, wie der Rundlingsverein die Situation nach dem erneuten Scheitern des Antrags auf Anerkennung der Rundlinge als Weltkulturerbe eingeschätzt (Entscheidung der KMK v. 04.12.2023, sie nicht auf die deutsche Tentativliste zu setzen). Wir wollen deutlich machen, dass uns die erneute Ablehnung von unserer Begeisterung für das Wendland und seine außergewöhnliche Siedlungsstruktur nicht abbringen kann, und wie sehr uns die Arbeit des Rundlingsvereins am Herzen liegt.
Der Anblick des weithin sichtbaren mächtigen 42 m hohen Kirchturms der dreischiffigem Backsteinkirche St. Marien zu Plate aus der Hochgotik erinnert uns kurz vor Lüchow an die beeindruckende Andacht und Besichtigung im Vorjahr. In Dangenstorf, einem Straßendorf im Öring, genießen wir beim Spargelessen zum 17. Mal die herzliche Gastfreundschaft der Familie Rieger. In diesem schönen Ambiente wollen wir unseres hundertjährigen Jubiläums gedenken!
Anschließend schauen wir uns westlich von Lüchow im Raum Küsten, Naulitz, Gühlitz, Meuchefitz Rundlinge mit ihren Niederdeutschen Hallenhäusern an, ehe wir im „Markthof Satemin“ (Foto oben) den Tag im Wendland bei Kaffee und Kuchen unter dem Sonnensegel mit Blick auf die malerischen Vierständerhäuser aus dem Jahr 1850 ausklingen lassen.
Wir freuen uns, wenn wir Sie und Euch bei dieser schönen Fahrt begrüßen dürfen!
Treffpunkt: 09.30 Uhr Haupteingang Kurpark
Anmeldung bis 01. Juni 2025 und € 64,50 Vorkasse erforderlich (siehe unter Seite „Termine“ oben)

Bitte halten Sie sich auch schon die Termine für die weiteren Veranstaltungen unseres Sommerprogramms frei:
– Sommertreffen im „Vitallissimo“ im Sportpark des MTV Treubund: Mittwoch, den 20. August 2025, 15.30 Uhr Kaffeetrinken, 18.00 Uhr Abendessen
– 27. Sommerfahrt: Lüneburger Heide mit Bispingen, Niederhaverbeck und Tütsberg: Sonnabend, den 13. September 2025, 10.00 Uhr
– Zum Stammtisch treffen wir uns in jedem Monat am zweiten Dienstag
Gerne möchte ich Euch und Sie bei unserem nächsten Stammtisch am Dienstag, dem 13. Mai 2025, um 15.30 Uhr ins „Vitallissimo“ begrüßen. Auch dort können Sie sich für die Spargelfahrt anmelden und näheres zu allen Veranstaltungen sowie über eine Mitgliedschaft im Bund der Ehemaligen erfahren.
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen schönen und ereignisreichen Sommer
Eure und Ihre Luise Reinhardt-Drischler
Lüneburg, den 04. Mai 2025
Juni 18, 2024 | Aktuell, Allgemein, Fahrten, Spargelfahrten, Veranstaltungen
Was waren wir wieder für Glückspilze! Noch am Freitag hatte es geregnet, am Sonntag war das Wetter durchwachsen – aber genau am Sonnabend, d. 01. Juni 2024, hatten wir für unser Thema „Rundlinge und eine gotische Backsteinkirche“ ein Traumwetter! Wie haben wir diesen Tag im Wendland genossen! Da wir überpünktlich abfahren konnten, hatten wir vor unserem ersten Ziel St. Marien zu Plate noch Zeit, um von der B 248 in das Rundlingsdorf Jameln abzubiegen und einen Blick auf das älteste erhaltene Zweiständerhaus von 1681, das sog. „100-Taler-Haus“, zu werfen. Welch ein Auftakt für unsere Rundlingstour!
Und so erlebnisreich ging es weiter: Von der Andacht in St. Marien zu Plate und der Besichtigung dieser einmaligen gotischen Backsteinkirche über das köstliche Spargelessen in Dangenstorf, die eindrucksvollen Aufenthalte in den Rundlingen Schreyahn und Güstritz bis zum Ausklang im Rundling Satemin! Voller Dankbarkeit ließen wir hier unter dem Sonnensegel bei Kaffee und Kuchen mit Blick auf die wunderschönen Vierständerhäuser das Erlebte Revue passieren.
In Plate läuteten die Glocken zur Andacht, bei denen uns Pastor Ketzenberg und Organistin Kreinjobst auf den Tag einstimmten. Verbunden durch das gemeinsame Singen, das Sprechen des Psalms im Wechsel mit Pastor Ketzenberg, das gemeinsame Gebet und den Segen, waren wir eine glückliche harmonische Gemeinschaft voller Dankbarkeit und Offenheit für die Wunder der Natur und die Schätze der Kultur, die wir vielen Generationen fleißiger und demütiger Menschen verdanken. Trotz Kriegen, Seuchen und Feuersbrünsten hielten sie an ihrem Gottvertrauen fest, das sich in den Epitaphien und Grabsteinen in St. Marien zu Plate, aber auch in den Inschriften an den wertvollen Niederdeutschen Hallenhäusern manifestiert, vor denen wir in Schreyahn, Güstritz und Satemin bewundernd verweilten. „Großer Gott wir loben dich“ und „Nun danket alle Gott“ – was wir am Morgen unter dem gotischen Sterngewölbe und dem Triumphkreuz über dem Lettner mit Blick auf Altar und Kanzel gesungen hatten, begleitete uns den ganzen Tag und wird uns weiter begleiten. Wie treffend die alten Kirchenlieder doch die Empfindungen wiedergeben!

Dankbar erinnern wir uns, dass Patronin v. Blottnitz aus dem benachbarten Grabow gekommen war, um uns durch diese imposante Kirche zu führen, die uns wie eine kleine Schwester von St. Nicolai Lüneburg erschien – eine so gewaltige Kirche in einem kleinen Dorf! Als Wallfahrtskirche durch das noch heute in Grabow ansässige Adelsgeschlecht derer von Plato erbaut, üben die Familien v. Plato, Obergut, und v. Blottnitz, Untergut, das Patronat noch heute im Wechsel aus. Staunend standen wir vor dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden farben- und formenreich gestalteten Renaissance-Orgelprospekt mit Prospektpfeifen und bewunderten hinter der Orgel das Fresko „Das Jüngste Gericht“ aus der Zeit um 1450, das auf Verbindungen zum Kloster Medingen hinweist. Tief beeindruckt von der künstlerischen Darstellung und dem christlichen Weltbild verließen wir das nur wenigen bekannte Gotteshaus.
Nach der Fahrt durch die Straßendörfer im Öring wurden wir herzlich von Familie Rieger in Dangenstorf empfangen und genossen unser köstliches Spargelessen, je nach Wahl mit Schinken, Schwenkbraten oder Räucherlachs.
Voller Freude erkundeten wir die Rundlinge Schreyahn und Güstritz. In Schreyahn wurden wir von Störchen empfangen!

Noch stundenlang hätten wir unter dem Sonnensegel beim Ausklang im Rundling Satemin unseren Erinnerungen an den ereignisreichen Tag nachhängen können! Aber es lockte ja noch die Rückfahrt durch eine zauberhafte Landschaft: mit noch frischem Frühlingsgrün und Kornfeldern, an deren Rändern Kornblumen und Mohn wie in früheren Zeiten blühten und den beginnendem Sommer anzeigten. „Wie lieblich ist der Maien“ und „Geh aus mein Herz und suche Freud“ – mit Freude hatten wir diese Lieder in St. Marien zu Plate gesungen. Diese Freude haben wir den ganzen Tag genossen!
So begeistert, habe ich schon den Termin für unsere 17. Spargelfahrt für Sonnabend, d. 14. Juni 2025, reserviert. Bitte jetzt schon vormerken! Es lohnt sich bestimmt wieder!
Doch vorher locken noch viele Treffen, zunächst unser Sommertreffen im „Vitallissimo“ am Mittwoch, d. 17. Juli 2024. Bitte meldet Euch für das Kaffeetrinken um 15:30 Uhr und das Abendessen um 18:00 Uhr an.
Liebe Mitglieder, liebe Freunde unseres Bundes! Ich wünsche Euch und Ihnen einen schönen Sommer und freue mich, wenn ich bei unseren Aktivitäten viele von Ihnen und Euch begrüßen darf oder von Euch und Ihnen höre!
Mit herzlichen Grüßen
Ihre und Eure Luise Reinhardt-Drischler
Lüneburg, den 15. Juni 2024
Mai 6, 2024 | Aktuell, Allgemein, Fahrten, Spargelfahrten, Veranstaltungen
Liebe Mitglieder, liebe Freunde unseres Bundes!
Ich lade Sie und Euch sehr herzlich zu unserer 16. Spargelfahrt ins Wendland am Sonnabend, dem 01. Juni 2024, von 09.45 Uhr bis 18.00 Uhr ein.
Unser vielseitiges Programm starten wir mit einer Andacht und Besichtigung in der gotischen Backsteinkirche St. Marien in Plate. Das noch heute im benachbarten Grabow ansässige Adelsgeschlecht derer von Plato ließ das Gotteshaus im 14. Jahrhundert als Wallfahrtskirche bauen. Neben kunstvollen Altären, Epitaphien und Grabsteinen besitzt die Kirche einen außergewöhnlichen Orgelschatz: den vermutlich aus dem 16. Jahrhundert stammenden farben- und formenreich gestalteten Renaissance-Orgelprospekt mit Prospektpfeifen. Hinter der Orgel fand man bei Renovierungsarbeiten ein großes Fresko „Das Jüngste Gericht“ aus der Zeit um 1450, auf dem vier Zisterzienserinnen zu sehen sind. Es weist auf eine Verbindung zum Kloster Medingen hin, wo sich ein Bild mit vier Zisterzienserinnen befindet, die von einer Witwe in Plate empfangen werden.
Nach der Fahrt durch die Straßendörfer im Öring freuen wir uns in Dangenstorf über die lange herzliche Gastfreundschaft der Familie Rieger und genießen unser köstliches Spargelessen, je nach Wahl mit Schinken, Schwenkbraten oder Räucherlachs.

Dann geht es ins Kerngebiet der Rundlinge. Nachdem ich zunächst ein anderes Ziel favorisiert hatte, hat mich das erneute Scheitern des Antrages, die Rundlinge im Wendland als Weltkulturerbe anerkennen zu lassen, bewogen, die Rundlinge zu einem Schwerpunkt zu machen. Die Kultusministerkonferenz hat am 04.12.2023 entschieden, sie nicht auf die deutsche Tentativliste zu setzen. Diese Entscheidung ist sachlich nicht nachvollziehbar, da das ausgewählte Gebiet die Anforderungen der UNESCO erfüllt (vgl. Samtgemeinde Lüchow (Wendland), Kulturlandschaft Rundlinge im Wendland, ein Welterbekandidat, Lüchow 2014). Für mich als Gründungsmitglied des 1969 gegründeten Rundlingsvereins bedeutet die Entscheidung eine erneute Enttäuschung. Viele werden ähnlich empfinden, weil sie seit der ersten Spargelfahrt dem Zauber dieser Region erlegen sind – wie ich schon in den 50-er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Von unserer Begeisterung für das Wendland kann uns die erneute Ablehnung nicht abbringen!
Auf der Fahrt über Wustrow entdecken wir Reste der Industrialisierungsansätze zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als im Wendland Kalivorkommen entdeckt wurden. Dass sie scheiterten, bedeutet für die einmalige Siedlungsform der Rundlinge und die Kulturlandschaft des Wendlands einen Glücksfall. Vielleicht haben Sie Lust, näheres in den Mitteilungen 2013 im Zusammenhang mit unserer 7. Spargelfahrt nach Schreyahn und Wustrow zu lesen.
„Was prädestiniert das Wendland zum Weltkulturerbe?“ Diese Frage, die ich in den Mitteilungen 2014 gestellt habe, beantworte ich heute wie damals: „Es ist die Kombination der historisch gewachsenen auffälligen und heute seltenen Siedlungsform der Rundlinge mit den vielen gut erhaltenen Niederdeutschen Hallenhäusern mit aufwändigen Fachwerkprunkgiebeln, Hausinschriften und Ornamentdekor aus dem 18. und 19. Jahrhundert in einer Kulturlandschaft, die ihren ländlichen Charakter weitgehend erhalten konnte und kaum von der Moderne zerstört wurde.“ Davon können wir uns auch bei dieser Fahrt überzeugen. Wir steuern den schönen repräsentativen Rundling Güstritz an, der sich mit prächtigen Niederdeutschen Hallenhäusern für einen Rundgang anbietet. Trotz der um die Wende zum 20. Jahrhundert in Massivbauweise errichteten „Rübenburg“ mit glasierten Ziegeln und städtischem Zaun bietet Güstritz ein weitgehend geschlossenes Bild. Seit der Verkoppelung 1831/32 besitzt der Rundling einen zweiten Ausgang. Am ursprünglichen Ortsausgang nach Osten sehen wir uns zwei Kossaterhäuser von 1716 und 1762 an, die dem Brand nicht zum Opfer gefallen sind, der 1851 fast das gesamte Dorf vernichtete. Wenn es zeitlich möglich ist, besuchen wir noch einen Rundling, bei dem die ursprüngliche Form mit nur einem Ein- und Ausgang erhalten geblieben ist, z.B. Schreyahn oder Klennow.
Zum Kaffeetrinken gibt es ein Wiedersehen mit dem Rundling Satemin. Ich hoffe auf gutes Wetter, damit wir wie 2022 unseren geselligen Ausklang im Landhotel „Markthof Satemin“ unter dem Sonnensegel genießen können mit Blick auf die wunderschönen Vierständerhäuser aus dem Jahr 1850.
Ich freue mich, wenn ich Sie und Euch zu dieser schönen Fahrt ins Wendland, die allen Freude machen wird, begrüßen darf!
Treffpunkt: 09.30 Uhr Haupteingang Kurpark
Anmeldung bis 24. Mai 2024 und € 59,50 Vorkasse erforderlich

Unsere Mitteilungen sind im Druck; ich hoffe, dass Sie sie vor Pfingsten erhalten. Darin erfahren Sie näheres zur 16. Spargelfahrt und zu allen Veranstaltungen. Auf der Terminseite (oben) hier auf der Homepage finden Sie unser gesamtes Programm und Anmeldekarten.
Sehr herzlich lade ich Euch und Sie zu unserem nächsten Stammtisch am Dienstag, dem 14. Mai 2023, um 15.30 Uhr ins „Vitallissimo“ ein. Auch dort können Sie sich für die Spargelfahrt anmelden und näheres erfahren – auch über eine Mitgliedschaft im Bund der Ehemaligen.
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen schönen Mai
Eure und Ihre Luise Reinhardt-Drischler
Lüneburg, den 03. Mai 2024
Mai 5, 2023 | Aktuell, Allgemein, Der Bund heute, Fahrten, Jubiläumsfahrten, Spargelfahrten, Veranstaltungen
ACHTUNG! ÄNDERUNG DES ABFAHRTSORTES: 09:30 UHR VOR DEM EINGANG DES HOTEL SEMINARIS!
Liebe Mitglieder, liebe Freunde unseres Bundes!
Ich lade Sie und Euch sehr herzlich zu unserer 15. Spargelfahrt ins Wendland am Sonnabend, dem 03. Juni 2023, von 09.45 Uhr bis 18.15 Uhr ein.
Das köstliche Spargelessen mit Schinken, Schwenkbraten oder Räucherlachs, das seit 2007 im „Landgasthof Rieger“ in Dangenstorf stattfindet, gab diesem beliebten Fahrtentyp seinen Namen. Dahinter verbirgt sich eine Studienfahrt mit immer neuen Aspekten in Natur und Kultur im Wendland und den angrenzenden Regionen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – was haben wir schon alles erkundet!
Für die Jubiläumsspargelfahrt haben wir ein vielseitiges Programm. Am Vormittag besuchen wir das abseits gelegene Rundlingsdorf Breese im Bruche mit einem außergewöhnlichen Kunstschatz, der Gutskapelle der Grafen Grote. Dieses Kleinod wurde 1592 von Otto X. Grote und seiner Ehefrau Elisabeth von Holle im Stil der Weserrenaissance nach dem Vorbild der Celler Schlosskapelle erbaut.
In Breese i. Br. spannen wir auch den Bogen zur Geschichte des Königreichs Hannover, die 1866 nach der Schlacht bei Langensalza durch Eingliederung in den preußischen Staatsverband endete. Der letzte König von Hannover Georg V. ging ins Exil nach Wien. Ein Jahr vorher, im Juli 1865, hatte Georg V. bei seinem Staatsbesuch im Wendland mit seinem Gefolge im Schloss des Grafen Grote in Breese i. Br. übernachtet, wo auch als Höhepunkt der Reise das „Königsfest“ stattfand.
Zum Abschluss nutzen wir in Breese i. Br. die besondere Gelegenheit, die drei Grundtypen des Niederdeutschen Hallenhauses direkt nebeneinander anzutreffen: ein Zweiständerhaus von 1708, ein Vierständerhaus von 1823 und ein Dreiständerhaus von 1750.
Am Nachmittag geht es in die Nemitzer Heide in der Nähe von Trebel. Nach der Erkundung der Nemitzer Heide in drei Gruppen klingt die Veranstaltung mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken im „Heidehaus Nemitz“ aus.
Da großes Interesse an dieser Fahrt besteht, rate ich zu einer möglichst umgehenden Anmeldung mit der Anmeldekarte im Internet oder telefonisch bei mir. Ich freue mich, wenn ich Sie und Euch begrüßen darf.
Treffpunkt: 09.30 Uhr vor dem Haupteingang Hotel Seminaris – NEUER ABFAHRTSORT! (wegen der Bauarbeiten in der Uelzener Straße)!!!
Anmeldung bis 25. Mai 2023 und € 56,50 Vorkasse erforderlich
Unsere Mitteilungen sind im Druck; ich hoffe, dass Sie sie noch vor Pfingsten erhalten. Darin erfahren Sie Näheres zur 15. Spargelfahrt und zu allen Veranstaltungen. Unser gesamtes Programm finden Sie unter „Termine“ hier auf der Homepage.
Sehr herzlich lade ich Euch und Sie zu unseren nächsten Stammtischtreffen am Dienstag, dem 09. Mai 2023 sowie am 13. Juni 2023, um 15.30 Uhr ins „Vitallissimo“ ein.
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen schönen Mai
Eure und Ihre Luise Reinhardt-Drischler
Lüneburg, den 01. Mai 2023
Dr. Luise Reinhardt-Drischler