10. Spargelfahrt ins Wendland am 28. Mai 2016

10. Spargelfahrt ins Wendland am 28. Mai 2016

Dreifaches Jubiläum im Wendland am 28. Mai 2016

Bezaubernde Landschaft, kulturelle Schätze, herzliche Gemeinschaft

Wie hat es Petrus wieder gut mit uns gemeint. Bei herrlichem Frühlingswetter haben wir einen Traumtag im Wendland erlebt. Sonnenschein, blauer Himmel und ein paar barmherzige Schönwetterwolken ließen schon die Wanderung bei Govelin am Rande der Göhrde fernab von Verkehr und Hektik für alle zu einem wunderbaren Erlebnis werden. Durch die Bildung von drei Gruppen konnte jeder seinem Leistungsvermögen entsprechend den Weg unter alten Eichen vorbei an verwunschenen Hecken mit vielstimmigem Vogelgesang und Feldern in der leicht welligen Landschaft genießen. An der Schutzhütte gab es ein freudiges Wiedersehen, ehe wir nach Hitzacker aufbrachen. Beim kleinen Spaziergang ins Deichvorland bis zur Elbe, vorbei an den Hochwasserschutzanlagen, beeindruckte uns der Weinberg mit seiner Höhe, den wir später mit einer Gruppe bestiegen. Welch ein Blick in die Elbtalaue und auf die malerisch unter uns zwischen zwei Mündungsarmen der Jeetzel liegende kleine Altstadt von Hitzacker! Doch auch die anderen hatten bei der einmaligen Lage des Restaurants Waldfrieden einen schönen Blick in die Weite der Elbmarsch und genossen bei Sonnenschein die Pause im Kaffeegarten.

Ein kurzer Abstecher führte uns in der Lucie zum Dreiständerhaus in Dünsche, ehe wir die wuchtige einstige Wehrkirche mit beeindruckendem Feldsteinmauerwerk in Trebel erreichten. Diese Kirche romanischen Ursprungs erhielt im 18. Jahrhundert durch die Patronatsherren v. Bernstorff in Gartow ihre barocke Ausgestaltung mit dem sehenswerten Kanzelaltar von 1717 und der 1775 – 1777 von Johann Georg Stein aus Thüringen erbauten Orgel. Unsere eindrucksvolle Andacht, die der Predikant Herr Jeserien hielt, wurde mit einem Orgelstück von der Organistin Tina Wiese eingeleitet. Wie haben wir die Musik dieser in Norddeutschland einzigartigen Orgel, die seit der Renovierung 2000/2001 wegen ihrer besonderen Klangfarbe ein Anziehungspunkt der wendländischen Orgellandschaft ist, genossen. Voller Freude und Dankbarkeit sangen wir zur Orgel „Geh aus mein Herz und suche Freud“, „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“  und „In dir ist Freude, bei allen Leide“. Besonders gefreut haben wir uns, dass wir von der Orgelempore aus noch Einzelheiten dieses Instruments bewundern durften. Viel zu schnell verging die Zeit! Es lohnt sich, dort zu einem Konzert hinzufahren. Beeindruckend war die Aufgeschlossenheit und Gastfreundschaft der drei Vertreter der Kirchengemeinde.

Nach diesem kulturellen Höhepunkt ging es nach Dangenstorf zum Landgasthof Rieger, wo wir mit einem Gläschen Sekt herzlich empfangen wurden. Nach Ansprachen von Sven Rieger und der Vorsitzenden Dr. Luise Reinhardt-Drischler stießen wir auf unser dreifaches Jubiläum an: die 10. Spargelfahrt ins Wendland mit stets unterschiedlichem Programm mit dem 10. Spargelessen im gemütlichen Landgasthaus Rieger im Jahr unseres 90-jährigen Bestehens! Bei lebhaften Gesprächen genossen wir den köstlichen Spargel mit Schinken, Schwenkbraten oder Räucherlachs. Dankbar und beglückt traten wir nach diesem  gelungenen Tag die Heimreise an, winkend von der „ganzen Mannschaft“ des Landgasthofes verabschiedet.

Übrigens, der Termin der 11. Spargelfahrt ins Wendland steht schon fest: Sonnabend, der 20. Mai 2017! Bitte schon vormerken! Es lohnt sich. In dieser einmaligen Region mit ihrer traumhaften Landschaft  und ihren kulturellen Schätzen locken noch viele wenig bekannte Ziele!

 

Dr. Luise Reinhardt-Drischler

Impressionen

Grußwort der Vorsitzenden

Grußwort der Vorsitzenden


Liebe Mitglieder!
Liebe Freunde unseres Bundes!

Im Jahr des 90-jährigen Bestehens des Bundes der Ehemaligen der Wilhelm-Raabe-Schule sende ich Ihnen allen im Namen von Vorstand und Beirat besonders herzliche Grüße. Ich begrüße Jung und Alt, die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern, die Kolleginnen und Kollegen sowie unsere Mitglieder aus nah und fern. Den Auswärtigen gilt ein besonderer Gruß aus unserer schönen mittelalterlichen und zugleich zukunftsorientierten Stadt, in deren Bild sich unser neugotisches Backsteingebäude mit seinen Türmen und Treppengiebeln hervorragend einfügt. Begeistert erzählen Schülerinnen und Schüler, dass sie sich wegen des beeindruckenden Gebäudes für unsere Schule entschieden haben.

90 Jahre jung – auf in die Zukunft! So lautet das Motto für unser Jubiläumsjahr. Wie in unserer Heimatstadt verbinden sich beim Bund Tradition und Zukunftsorientierung. Daraus erwächst eine aktive Gegenwartsbewältigung, orientiert an sich wandelnden Erfordernissen der Zeit, den Wünschen unserer Mitglieder und der Wilhelm-Raabe-Schule, verbunden mit unseren traditionellen Werten.
Frisch, aktiv und dynamisch präsentiert sich der Bund der Ehemaligen! Dies gilt nicht nur für unser umfangreiches und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, sondern auch für unser Mitteilungsheft, dem wir zum Jubiläum ein neues Outfit gegeben haben. Unsere Kollegin Karin Niebuhr hat freundlicherweise das Titelblatt gestaltet.

Ideenreich, aktiv und dynamisch sind wir auch in Bezug auf unsere Mitglieder im Alter zwischen 16 und über 100 Jahren. In diesem Miteinander liegt unsere Stärke. Beim Weihnachtstreffen traten erstmals Schülerinnen und Schüler unserem Bund bei. Das große Interesse aus der Schülerschaft – nicht nur der Oberstufe, sondern bereits der Unterstufe – macht Mut für die Zukunft unserer Vereinigung!

Dankbar sind wir für die Unterstützung durch die Schulleitung, das Kollegium und die Schülerschaft. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte. Dass die Schule aus Anlass unseres Jubiläums im September in der Aula eine Feierstunde veranstalten will, ist eine besondere Ehre für unsere Vereinigung und eine große Anerkennung für unsere Arbeit. Wie im Vorjahr werden wir auch in diesem Jahr beim Schulfest mitwirken. Der Bund gehört dazu, ist seit 90 Jahren ein zuverlässiger und geachteter Partner – nicht nur wegen seiner großen finanziellen Unterstützung, sondern wegen der überzeugenden Idee des Zusammenhaltes von Jung und Alt, von Aktiven und Ehemaligen. Was beim Schulfest am 1. April 1925 begann, ist heute in unserer hektischen und schnelllebigen Zeit nötiger denn je – ein Kleinod, das es zu pflegen gilt.

Wo finden wir Vergleichbares? Auf dem Schulfest im vorigen Sommer, bei dem wir mit einem Pavillon vertreten waren, sprachen uns Eltern und Großeltern voller Erstaunen und Anerkennung darauf an, dass ihnen eine solche Vereinigung noch nirgends begegnet sei. In Lüneburg sind wir die einzige noch selbständig existierende Vereinigung ehemaliger Schülerinnen und Schüler. Johanniter, die einst eine entsprechende Vereinigung besaßen, beglückwünschen uns dazu, dass es uns gelungen ist, durch zukunftsgewandtes Agieren und ein attraktives Veranstaltungsprogramm als leistungsfähige Ehemaligenvereinigung mit einem reichen kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu bestehen.

Ihnen, liebe Mitglieder, danke ich für Ihre Treue zu unserer Vereinigung, Ihre Beiträge und Spenden, durch die Sie unsere Arbeit ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht an unsere langjährigen sowie die weit entfernt lebenden Mitglieder, die nur selten an unseren Veranstaltungen teilnehmen können. Bitte bleiben Sie auch weiterhin solidarisch an unserer Seite. Der Jahresmindestbeitrag ist mit 10,- € so bemessen, dass jeder dabei sein kann. Wir freuen uns aber sehr über jeden darüber hinausgehenden Betrag, um unsere umfangreichen Aufgaben wahrnehmen zu können.

Dank und Anerkennung gilt allen Vorstands- und Beiratsmitgliedern, die sich während der neunzig Jahre unseres Bestehens für den Bund und die Wilhelm-Raabe-Schule engagiert haben. Nur durch ihren ehrenamtlichen Einsatz und die große Mitgliederzahl ist es möglich gewesen, dass wir die Geschichte des Bundes bis in unsere Tage fortschreiben konnten und jetzt unser 90-jähriges Bestehen feiern dürfen. Dieses Erbe ist für die heute Tätigen eine hohe Verpflichtung.

Wir haben allen Grund, unser Jubiläum mit Freude, Dankbarkeit und Optimismus zu begehen. Gestärkt werden wir aus diesem Jahr herausgehen und den Blick mit Schwung auf das 100-jährige Jubiläum richten!

Ich lade Sie alle zu unseren Veranstaltungen sehr herzlich ein und wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen der Jubiläumsausgabe unserer Mitteilungen. Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise nach Bewährtem und Vertrautem in neuem Gewande, und sagen Sie uns Ihre Meinung. Wir freuen uns über jede Zuschrift und jeden Anruf!

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Luise Reinhardt-Drischler

Post aus Stockholm

Post aus Stockholm

Wir freuen uns über Post von Ina Boldhaus und Julia Rohloff-Höhl aus Stockholm. Wie in jedem Jahr unterstützen wir den Schüleraustausch mit Schweden und freuen uns schon auf den Gegenbesuch im Herbst in Lüneburg.